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Verein Thunersee-Schwanensee

Medienmitteilung

Trauerspiel des Thuner Gemeinderats in der Schwarzschwandebatte

Eine traurige Aufführung leistet sich der Thuner Gemeinderat in der Schwarzschwandebatte. Da ihm keine Vollzugsaufgaben zukämen, wolle er sich nicht einmischen. Dass aber auf dem Thunersee weiterhin 10 bis 12 Schwarzschwäne leben - das unterstütze er.

Für das von breiten Bevölkerungsschichten (und StimmbürgerInnen) emotional gestützte und touristisch wertvolle Anliegen einer massvollen Ansiedlung der Schwarzschwäne benötigt für den Erfolg die Unterstützung der regionalen Behörden. Die Region ist betroffen. Die Unterstützung durch die regionalen Instanzen ist die Grundlage für weitere gesetzgeberische Schritte auf kantonaler und nationaler Ebene. Das ist simpel zu verstehen, wenn man will und dazu den Mut aufbringt.

Es ist erwiesen, dass die Thunerseeregion vorab touristisch von der Anwesenheit der harmlosen und schönen Schwarzschwäne profitiert. Die Schwarzschwäne sind ein Wirtschaftsfaktor. Der Thunersee ist dadurch europaweit zu einem Medienthema geworden, was sich aus dem Tourismus zur Verfügung stehenden Mitteln nie finanzieren liesse. Der Gemeinderat aber schlägt sich lieber in die Büsche, statt für eine gute Lösung einzustehen. Wenn er wirklich für die Ansiedlung der Schwarzschwäne ist, wie er feststellt, nimmt er seine Aufgabe nicht wahr.
Es ist zu hoffen, dass der Thuner Stadtrat diese traurige Passivität durchbricht und ein deutliches Signal zu Gunsten der Schwarzschwäne abgibt.

Auskunft: 079 459 39 17


Thun, 12. August 2009


Verein Thunersee-Schwanensee
Postfach 822
3607 Thun
www. thunersee-schwanensee.ch 

Rechtsverfahren Krebser

Der Schwarzschwan ist nicht mehr auf dem Thunersee...

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